Narrenzunft Waldhufenstromer Schömberg e.V.                          

Wissenswertes über uns:                                                                                               

 Die Narren der Waldhufenstromer fanden sich im September 2003 als lose Gruppierung zusammen. Nach der ersten erfolgreichen Kampagne wurden die Grundlagen für einen eingetragenen Verein geschaffen, welcher am 8.April 2004 in Oberlengenhardt gegründet wurde.

Unser Verein ist eine bunte Mischung aus 50 Persönlichkeiten mit großer Schnittmenge. Nicht nur über die Fasnetszeit, die für uns alle sowieso die schönste Zeit im Jahr ist, sind Aktionen im Verein, Spiel, Spaß und Spannung fast wie ein Ü-Ei sind wir für unseren Ort. Kurz gesagt es ist immer etwas los.

Unser Ziel ist es, das Brauchtum der Schwäbisch/alemannischen Fasnet zu erhalten. Und allen Nicht- Fasnetsbegeisterten zu zeigen was alles möglich ist.

 

 

 

So präsentieren wir uns während der Fasnetskampagne

( 6.01. bis einschl. Fasnetsdienstag):

 

In der Narrenzunft Waldhufenstromer gibt es mehrere Untergruppierung bzw. unterschiedliche Häs.

Im Umzug gehen die Karpatschenschneller voraus. Sie tragen grüne Fuhrmannskittel, dazu eine schwarze Lederhose und schwarze Stiefel. Ein rotes Halstuch und eine schwarze Strickmütze runden das Erscheinungsbild ab. Das wichtigste tragen sie, sofern nicht im Einsatz, um den Hals - die Karpatsche. Mit lauten Knallen verschaffen sie sich Gehör (früher gab es schließlich kein Telefon) und heute viel Anerkennung.

Das Oberhaupt des Ganzen ist unser Huaschd´r, welcher 1994 von Dieter Ragg ins Leben gerufen wurde. Dieser nimmt Bezug auf die Lungenheilanstalten für welche Schömberg in früheren Zeiten einen hohen Bekanntheitsgrad erreichte. Das Häs ist ähnlich wie bei den Hobbele.

Das Hobbele folgt dem Huaschd´r. Diese Figur ist die älteste unserer Narrenzunft. 1992 wurde sie mit viel Herzblut und Liebe ebenfalls von Dieter Ragg geboren. Die Larfe lehnt sich sehr stark an das Schömberger Wappen an, umrahmt von Forchenzapfen (Hobbele) und zwei Fuchsschwänzen. Das Häs besteht aus grünen und weißen Filzplätzchen, darüber werden zwei Schellengürtel getragen.

In bezugnehmend auf eine alte Sage, in der ein Riese sein Unwesen trieb, tragisch ums Leben kam und selbst der Teufel ihn nicht haben wollte, verwandelte sich dieser in ein wolfähnliches Wesen und wurde immer zur selben Stunde an der Mausbäch gesichtet. Immer zu Schabernack bereit, wurde der Mausbächpudel zu neuem Leben erweckt. Dies ist eine Einzelfigur, welche ein schwarzes zotteliges Fell mit langem Schweif als Häs hat und als Larfe einen Wolfskopf trägt.

Den Abschluss im Umzug gestalten die Mausbächhexen. Die größte Gruppierung unserer Narrenzunft zeichnet sich durch viel Umtrieb und Aktion aus. Das Häs ist in Erd- und Waldfarben gehalten, über der Schulter wird ein Fuchsfell getragen. Lange dunkle Pferdehaare und ein hochgetragenes Kopftuch machen die Larfe perfekt. Große Zähne, lange Nase und falten geben der Hexenlarfe das typische Aussehen.

An den Abendveranstaltungen präsentieren wir stets einen Larvenshowtanz, der Akrobatik, schnelle Schrittfolgen enthält und immer eine Geschichte erzählt. Unter Qualen und sehr viel Einsatz der Tanzgruppe, bringen wir eine gute Show auf die Bühne und sind gern gesehene Gäste an vielen Abenden. Auch an so mancher Feier wurden wir schon engagiert. Jeder hat seinen Preis – oder? Für Sekt machen wir doch fast alles ha,ha,ha.